Margarethe Ruff: "Um ihre Jugend betrogen". Ukrainische Zwangsarbeiter/innen in Vorarlberg 1942-1945
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→ zum Bestellformular → zum Download (PDF suchbar 12,8 MB) Im Mai 1995 empfing Landeshauptmann Dr. Martin Purtscher Sinaida Wassiljewa-Hapitsch aus der Ukraine und entschuldigte sich bei ihr stellvertretend namens der Landesregierung für das den Fremd- und Zwangsarbeitern und -arbeiterinnen einst in Vorarlberg zugefügte Unrecht: Denn auch in Vorarlberg wurden während der NS-Zeit tausende Arbeitskräfte aus den verschiedensten Ländern - vor allem aus Polen, Russland und der Ukraine - oft unter den schrecklichsten Bedingungen und gegen ihren Willen in den heimischen Fabriken, die zum Teil in Rüstungsbetriebe umfunktioniert waren, auf den Großbaustellen des Landes und im landwirtschaftlichen Bereich beschäftigt. Der Einsatz ukrainischer Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen wurde in der Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung lange Zeit tabuisiert. Diese Arbeitskräfte wurden im Alter von vierzehn bis zwanzig Jahren hierher verschleppt und um ihre Jugend betrogen. Die vorliegende Arbeit fußt auf Interviews mit den Betroffenen.
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