Kurt Greussing (1988): Der heilige Karl: Mit Feuer und Flamme für die Kirche

Vorarlberger Konservative - und die Hohenemser - halten einen Stadtheiligen in Ehren, dessen Glaubenseifer für alles andere stand als für die angeblich typisch christlichen Werte des Humanismus und der Toleranz. Eine Exkursion in die Welt des Fundamentalismus.
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Markus Barnay (1987): Märchenonkel gegen Nestbeschmutzer. Anmerkungen zum "Historikerstreit" in Vorarlberg

Ein Beitrag zur Geschichte der (neueren) Landesgeschichtsschreibung - das Ende des Vorarlberg-Zentrismus und der Alemannen-Mythologie. Ein Ende mit Ächzen und Stöhnen, mit Hauen und Stechen, doch immerhin: ein Ende.
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Meinrad Pichler (1987) / Wise Köhlmeier (1972-77): Rezensionen zu Benedikt Bilgeris "Geschichte Vorarlbergs"

Mit Benedikt Bilgeris fünftem Band der „Geschichte Vorarlbergs“ kam im Jahre 1987 ein Projekt zu Ende, in das die Vorarlberger Landesregierung – unter der ideologischen Federführung von Landesamtsdirektor Elmar Grabherr – große Hoffnungen gesetzt hatte: dass es, allein schon auf Grund des Quellenumfangs, den unwiderlegbaren historischen Nachweis für die seit grauer Vorzeit bestehende „Identität“ Vorarlbergs und das ungebrochene Freiheitsstreben seiner Bewohner liefern würde.
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Wilhelm Stärk (1987): Wesen und Art des Dornbirners. Eine Anthologie der schönsten Lesefrüchte

Der Mythos der Vorarlberger Alemannen reproduzierte sich - einige Stockwerke tiefer im Niveau - in Ethno-Charakteristiken von Dörfern und Städten. Hier nun ist zusammengetragen, was allen Ernstes zu den Dornbirnern zusammengeschrieben wurde: die Vermessung einer weitestgehend vernunft- und nachdenkfreien Zone.
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Harald Walser (1984): "... nicht die Letzten?" Der "Fall Beer" und die Vorarlberger Kulturpolitik

Von der Vorarlberger Landesregierung hochgefeiert und hochdotiert: die Schriftstellerin Natalie Beer, Vorarlbergs literarisches Aushängeschild der Nachkriegszeit bis in die achtziger Jahre. Dann bekannte sie sich in einem ORF-Interview frank zum "geistigen Erbe" des Nationalsozialismus - das sie in ihrem Schaffen nie verleugnet hatte. Ein Lehrstück zur Kulturpolitik nach 1945 und zum kulturellen Erbe der NS-Zeit.
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Leo Haffner (1982): Die Aufklärung und die Konservativen. Ein Beitrag zur Geschichte der katholisch-konservativen Partei in Vorarlberg

Der Aufsatz wurde zu einem Standardtext über die Konflikte zwischen dem liberalen und dem konservativen Lager im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts und über die Auswirkungen, die der Sieg des politischen Katholizismus in Vorarlberg bis weit in die 1970er Jahre hatte.
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Meinrad Pichler (1982): Eine unbeschreibliche Vergangenheit. Die Vorarlberger Geschichtsschreibung und der Nationalsozialismus

Mit diesem Beitrag wurde ein kräftiges Zeichen des Auftakts zu einem kritischen Umgang mit der bis dahin herrschenden Vorarlberger Geschichtsschreibung, zumal jener über die NS-Herrschaft in Vorarlberg, gesetzt. Der Text ist nun selbst ein Stück Geschichte der Geschichtsschreibung geworden. Denn er hat seinen wesentlichsten Zweck erfüllt: den Mut und das Interesse für eine vorbehaltlose Aufarbeitung von Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg unter der NS-Herrschaft zu wecken.
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