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Markus Barnay (1989): "Echte Vorarlberger" und "fremde Bettler". Bildung von Landesbewußtsein und Ausgrenzung von Zuwanderern in Vorarlberg im 19. und 20. Jahrhundert
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Industrialisierung und Zuwanderung sind siamesische Zwillinge: Das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Gleichzeitig wurden von den alteingesessenen politischen Eliten immer auch Strategien zur Ausgrenzung dieser Zuwanderer entwickelt. Doch "Fremdsein" ist nichts Natürliches. Fremde und Einheimische haben eines gemeinsam: Sie werden nicht vorgefunden, sondern erfunden.
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Texte
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Geschichte 19./20. Jh.
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Werner Bundschuh (2021): Veränderung der Zeitgeschichtsforschung durch die Johann-August-Malin-Gesellschaft
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In den 40 Jahren ihres Bestehens hat die Johann-August-Malin-Gesellschaft die Vorarlberger Zeitgeschichtsforschung geprägt - und verändert. Aus "linken jungen Historikern", die anfangs von konservativer Seite kräftig Gegenwind bekamen, wurde durch Publizistik, Veranstaltungen und geschichtspolitische Interventionen ein Verein, der in der Geschichtslandschaft Vorarlbergs seinen unverwechselbaren Platz gefunden hat.
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Politische Kultur
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Meinrad Pichler: Nationalsozialismus in Vorarlberg. Opfer - Täter - Gegner
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Innsbruck: StudienVerlag 2012 (= Band 3 der Reihe "Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern", herausgegeben von Horst Schreiber im Auftrag von _erinnern.at_), 416 Seiten, fest gebunden, mit 260 Abb., Orts- und Personenregister sowie Glossar, ISBN 978-3-7065-5030-7, € 24,90
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Publikationen
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Andere Verlage
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Neuere & ältere Titel
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Markus Barnay (1987): Märchenonkel gegen Nestbeschmutzer. Anmerkungen zum "Historikerstreit" in Vorarlberg
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Ein Beitrag zur Geschichte der (neueren) Landesgeschichtsschreibung - das Ende des Vorarlberg-Zentrismus und der Alemannen-Mythologie. Ein Ende mit Ächzen und Stöhnen, mit Hauen und Stechen, doch immerhin: ein Ende.
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Texte
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Politische Kultur
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01.11.2002 / Werner Bundschuh: Nach 20 Jahren - Johann August Malin erhält eine Gedenktafel
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Archiv
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Medienarbeit
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Meinrad Pichler (1987) / Wise Köhlmeier (1972-77): Rezensionen zu Benedikt Bilgeris "Geschichte Vorarlbergs"
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Mit Benedikt Bilgeris fünftem Band der „Geschichte Vorarlbergs“ kam im Jahre 1987 ein Projekt zu Ende, in das die Vorarlberger Landesregierung – unter der ideologischen Federführung von Landesamtsdirektor Elmar Grabherr – große Hoffnungen gesetzt hatte: dass es, allein schon auf Grund des Quellenumfangs, den unwiderlegbaren historischen Nachweis für die seit grauer Vorzeit bestehende „Identität“ Vorarlbergs und das ungebrochene Freiheitsstreben seiner Bewohner liefern würde.
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Texte
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Politische Kultur
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Kurt Greussing (1988): Die Bestimmung des Fremden - Hundert Jahre "Gastarbeit" in Vorarlberg
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Seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ist Vorarlberg ein klassisches Einwanderungsland geworden. Die verschiedenen Zuwanderungswellen bedeuteten zum einen stets eine recht passgenaue Zurichtung der Bevölkerungsstruktur auf die Erfordernisse der industriellen Produktion. Zum andern beförderten sie immer auch kulturelle und politische Auseinandersetzungen: um die Bestimmung von "Fremd" und "Einheimisch", um Differenz und Identität, um Ausschließung und Zugehörigkeit.
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Texte
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Geschichte 19./20. Jh.
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Wilhelm Stärk (1987): Wesen und Art des Dornbirners. Eine Anthologie der schönsten Lesefrüchte
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Der Mythos der Vorarlberger Alemannen reproduzierte sich - einige Stockwerke tiefer im Niveau - in Ethno-Charakteristiken von Dörfern und Städten. Hier nun ist zusammengetragen, was allen Ernstes zu den Dornbirnern zusammengeschrieben wurde: die Vermessung einer weitestgehend vernunft- und denkfreien Zone.
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Texte
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Politische Kultur
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Markus Barnay (1998): Vorarlbergs Sonderfahrt durch die 2. Republik. Vom Alemannenmythos zur Euregio Bodensee
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Ein Beitrag zur Entwicklung des Vorarlberg-Bewusstseins im 20. Jahrhundert, zu "Regionalismus" als Herrschaftsmittel und zum Beharrungsvermögen des Alemannen-Mythos - und schließlich zum Widerstand gegen das von oben verordnete Geschichtsbild.
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Politische Kultur
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Werner Bundschuh (2000): Mentalität, Identität, Integration
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Markus Barnay hat im Jahre 1988 seinem Buch den programmatischen Titel "Die Erfindung des Vorarlbergers" gegeben. Das katholisch-konservative Lager schrieb im ausgehenden 19. Jahrhundert die "Eigenständigkeit des Landes" auf seine Fahnen und setzte den "Alemannenmythos" als politisches Instrument ein. Die Inhalte ethnischer Selbstbeschreibung gehorchten auch nach 1945, bis in die Gegenwart, politischen und sozialen Interessen der regionalen Machteliten.
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Texte
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Politische Kultur