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20.03.2026 – Gespräch: "Helden oder Täter? Das nationalsozialistische Erbe im Skisport"

Eine Veranstaltung der Reihe "freitags um 5 – Landesgeschichte im Gespräch": Der Historiker Andreas Praher im Gespräch mit Markus Barnay. Veranstaltungsort: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz, 20.03.2026, 17:00 Uhr.

Die Geschichte des nationalsozialistischen Skilaufs in Österreich beginnt nicht erst mit dem "Anschluss" im März 1938. Schon davor wandten sich große Teile des organisierten Skisports dem Nationalsozialismus zu.

Der Österreichische Schiverband führte bereits 1923 einen "Arierparagraphen" ein und schloss jüdische Sportler aus. Aufgearbeitet wurden die dunklen Flecken in der Geschichte der Skivereine nie. Stattdessen wurden NS-Sportfunktionäre wie der Dornbirner Theodor Rhomberg sogar noch nach 1945 vom ÖSV geehrt. Der Historiker Andreas Praher hat Österreichs Skisport im Nationalsozialismus erforscht. 

Eintritt frei, Anmeldung erbeten.

Illegale NS-Demonstration der Skisportler in Dornbirn, 10 Tage vor dem "Anschluss" 1938. (Quelle: Fotoarchiv der Johann-August-Malin-Gesellschaft)

Illegale NS-Demonstration der Skisportler in Dornbirn, 10 Tage vor dem "Anschluss" 1938. (Quelle: Fotoarchiv der Johann-August-Malin-Gesellschaft)

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