Werner Dreier / Meinrad Pichler: Vergebliches Werben. Mißlungene Vorarlberger Anschlußversuche an die Schweiz und an Schwaben (1918-1920)
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→ zum Bestellformular → zum Download (PDF suchbar 9,6 MB) Der Zusammenbruch der Habsburgermonarchie im November 1918 bescherte neben einem staatlichen auch ein wirtschaftliches Fiasko. Zwar war Vorarlberg in der Person des Vizekanzlers Jodok Fink an der Gründung der Republik Deutsch-Österreich maßgeblich beteiligt, im Lande selbst zeigte sich aber bald, daß andere staatliche Orientierungen bei der Mehrheit der Bevölkerung mehr Zuspruch fanden als der österreichische Weg. Einerseits waren viele davon überzeugt, daß bei einem Anschluß Vorarlbergs an die Schweiz die materielle Not am schnellsten zu beseitigen wäre: andere wiederum glaubten, daß das vom ehemaligen Großreich übriggebliebene Restösterreich nur an der Seite Deutschlands eine reelle Überlebenschance habe. Der Landesregierung ging es darum, in jedem der möglichen Fälle eine möglichst große Eigenständigkeit zu erreichen. Aber weder die Siegermächte noch die österreichische Staatsregierung ließen einen Vorarlberger Sonderweg zu, und die umworbene Schweiz hielt sich bedeckt.
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