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23.01.2026 – Vortrag und Gespräch: "Zwischen Quarantäne und Arbeitspflicht. Flüchtlingslager in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs."

Eine Veranstaltung der Reihe "freitags um 5 – Landesgeschichte im Gespräch" anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner. Veranstaltungsort: vorarlberg museum, Kornmarktplatz 1, 6900 Bregenz, 23.01.2026, 17:00 Uhr.

Vor und während des Zweiten Weltkriegs suchten tausende Menschen in der Schweiz Zuflucht vor der Verfolgung durch den NS-Staat. Obwohl die eidgenössischen Polizeibehörden ab 1938 eine restriktive Flüchtlingspolitik verfolgten und die Grenzen weitgehend abriegelten, nahm die Zahl der Geflüchteten mit Fortgang des Krieges zu. Zu ihrer Aufnahme und Betreuung entstand ein System von hunderten Lagern, die zur Erstaufnahme, als Quarantäneeinrichtung oder auch als Arbeitslager dienten und teilweise vom Militär betreut wurden. Wie diese Lager funktionierten, welche Konflikte dabei entstanden und wie sie von den Betroffenen selbst erlebt wurden, berichtet die Historikerin Catrina Langenegger (Universität Basel).

Es wird um Anmeldung gebeten.

Eine Veranstaltung des vorarlberg museums.

Flüchtlingslager Kreuzlingen (Quelle: Bundesarchiv Bern, E5792; Lager Kreuzlingen)

Flüchtlingslager Kreuzlingen (Quelle: Bundesarchiv Bern, E5792; Lager Kreuzlingen)

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