Sie sind hier: Startseite / Aktuell / Veranstaltungen / 14.11.2015 - Enthüllung des Widerstands-/ Deserteursdenkmal in Bregenz

14.11.2015 - Enthüllung des Widerstands-/ Deserteursdenkmal in Bregenz

Ort und Zeit: Samstag, 14.11.2015, 10.30 Uhr, Sparkassenplatz, Bregenz. Rednerin: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ágnes Heller: „ Eine Welt, die Helden braucht“

Programm:

Begrüßung — Stadträtin Mag. Judith Reichart
Grußworte — Landtagspräsident Mag. Harald Sonderegger
Rede — Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Ágnes Heller: „ Eine Welt, die Helden braucht“
Enthüllung — Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart
Musikalische Umrahmung — Blechbläserquintett des Ensembles 9 der österreichischen Militärmusik, Musikschule Bregenz

Am 21. November 2014 schrieb die Landeshauptstadt Bregenz einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Widerstandsmahnmals aus: „Das Mahnmal soll an all jene Vorarlbergerinnen/Vorarlberger erinnern, die dem nationalsozialistischen Unrechtsregime den Gehorsam verweigert oder aufgekündigt haben: im Besonderen an Wehrdienstverweigerer und Deserteure, an Widerstandskämpferinnen/ Widerstandskämpfer und an Bürgerinnen/Bürger, die gegenüber Verfolgten und Misshandelten trotz Verbots Menschlichkeit geübt haben.“

Ágnes Heller, geboren 1929 in Budapest, ist Überlebende des Holocaust. Sie studierte Philosophie an der Universität Budapest und wurde 1955 promoviert. Nach jahrzehntelanger politscher Unterdrückung und wissenschaftlicher Einschränkung emigrierte Heller 1977 nach Australien, wo sie in Melbourne Soziologie lehrte. 1986 wurde sie Hannah Arendts Nachfolgerin auf deren Lehrstuhl für Philosophie an der New School for Social Research in New York. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktorate.

Einladung: - download

Rahmenprogramm: - download

Bericht ORF Vorarlberg News (14.11.2015): Widerstandsmahnmal in Bregenz enthüllt - link

 

Das Neueste online
16.03.2026 – Vortrag und Gespräch: "Ich konnte nicht anders." Stefan Spannring (1907–1997) und der Widerstand im Innermontafon
Kurt Greussing (2025): Land Vorarlberg distanziert sich von Ehrenzeichen für Natalie Beer
16.01.2026 – Neuerscheinung: Andreas Wilkens - "Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte – eine Europäerin im Widerstand"
23.04.2026 – Buchpräsentation und Gespräch: Veronika Schuchter – "Ernst Toller. Revolutionär, Schriftsteller, Antifaschist"
12.03.2026 – Vortrag und Gespräch: "Jehovas ZeugInnen während des Nationalsozialismus"
27.01.2026 – Vortrag und Gespräch: "Bestandsaufnahme Gedenkstein Dornbirn"
23.01.2026 – Vortrag: Albert Knoll – "Das KZ-Außenlager Lochau"
23.01.2026 – Vortrag und Gespräch: "Zwischen Quarantäne und Arbeitspflicht. Flüchtlingslager in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs."
08.11.2025 / Kurt Bereuter: Neue Geschichts-Stele in Fußach: "Nie wieder ist jetzt"
Werner Bundschuh (2025): Arbeit unter Zwang in Fußach
Meinrad Pichler (2025): Natalie Beer (1903–1987) – „Ich kann nicht sagen, dass ich mich irgendwie gewandelt hätte“
Walter Fink (2025): Laudatio zur Verleihung des Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preises an Meinrad Pichler
Kurt Greussing (2024): Franz Michael Felder und Ferdinand Lassalle – „Mein Mann, in seiner Derbheit und seiner Größe“
Barbara Motter (2024): Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus, Dornbirn 1993
13.12.2025 – Buchpräsentation / Vortrag und Gespräch: Horst Schreiber – "Das Unternehmen Swarovski im Nationalsozialismus"