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25.09.2025 – Lesung und Diskussion: Bruno Schernhammer – "Am weißen Fluss. Die Kinder des Almtals"

Der Roman thematisiert das Schicksal von Kindern polnischer und ukrainischer Zwangsarbeiterinnen. In einer anschließenden Diskussion werden die Entwicklungen in Vorarlberg beleuchtet. Veranstaltungsort: Kulturverein TiK, Jahngasse 10, 6850 Dornbirn, 25.09.2025, 20:00 Uhr.

Dem Schicksal polnischer Zwangsarbeiterinnen spürt dieser Roman nach und beleuchtet von den Bedingungen, unter denen die hier geborenen Kinder der Ostarbeiterinnen um ihr Überleben kämpfen mussten.
Bruno Schernhammer verfolgt den Lebenslauf der polnischen „Freiwilligen" Maria, die sich als Landarbeiterin ins Deutsche Reich gemeldet hat und im Kriegswinter 1943 ein Kind erwartet. Parallel erzählt er die Geschichte eines österreichischen Mädchens, das in einer Landgemeinde aufwächst. Auch hier faltet sich ein schweres Frauenleben auf. Das NS-System mit seinem perfiden Rassismus wird repräsentiert durch den Gauleiter, der sich mit fanatischem Eifer persönlich der Frage der "Aufzucht fremdländischer Kinder" als zukünftige Sklavenarbeiter widmet.

Bruno Schernhammer, geb. 1957, aufgewachsen in Vorchdorf, OÖ. In den 1980er Jahren Herausgeber der Zeitschrift „Breitmaulfrosch“, Arbeit und Betriebsrat in der Stahlindustrie. Lebt seit 1985 in Wien, Studium der Philosophie und Soziologie, bis 2021 als Arbeitsmarktexperte tätig. Veröffentlichungen: „Und alle winkten. Im Schatten der Autobahn“ (Roman, Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft, Wien 2018)

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mir Werner Bundschuh, Experte für die Geschichte der Zwangsarbeit in Vorarlberg im Nationalsozialismus, und Johannes Spies, Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft und Netzwerk-Koordinator von ERINNERN:AT in Vorarlberg, statt.

>> Eintritt frei, Reservierung unter info@tik-dornbirn.at

Eine Veranstaltung von ERINNERN:AT, Johann-August-Malin-Gesellschaft in Kooperation mit: THEATER WAGABUNT und Kulturverein TiK Dornbirn.

"Schernhammers Romane sind Geschichtsschreibung in Form von Literatur." Edmund Brandner in den OÖNachrichten vom 25. April 2024. (Quelle: Veranstalter)

"Schernhammers Romane sind Geschichtsschreibung in Form von Literatur." Edmund Brandner in den OÖNachrichten vom 25. April 2024. (Quelle: Veranstalter)

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